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Team-Speak-Server

CLAUSEWITZ FÜR UNTERWEGS

„Die Strategie bestimmt den Punkt, auf welchem, die Zeit, in welcher und die Streitkräfte, mit welchen gefochten werden soll; sie hat also durch diese dreifache Bestimmung einen sehr wesentlichen Einfluss auf den Ausgang des Gefechts.“

Dieser Satz Clausewitz' aus den 1830er Jahren hat die Entwicklung der Waffentechnik bis heute überlebt und zeigt sich auf Ebene unserer Simulation beispielsweise hervorragend in der Einsatzplanung eines Package:
In Planung und Koordination der Aufgaben der einzelnen Flights im Package liegt die Grundlage, ob es erfolgreich wirken kann, sein Einsatz abgebrochen werden muss oder ob es, im schlimmsten Fall, aufgerieben wird.

Dass es dabei nicht darum geht, möglichst ausgefeilte Schlachtpläne zu entwerfen und komplizierte Manöver auszuführen, ist später aufbauend auf Clausewitz' Grundaussage in zahlreichen Studien als „Ökonomieprinzip“ erkannt und dargelegt worden. Basierend unter anderem auf den Tücken der FRIKTION, die wir bereits kennengelernt haben, kommt beispielsweise Einstein zu seiner Feststellung „Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher.“

Einfachheit beginnt für Clausewitz mit der Überlegenheit der Zahl und der Konzentration der Kräfte im Raum. „Die beste Strategie ist: immer recht stark zu sein, zuerst überhaupt und demnächst auf dem entscheidenden Punkt. [Es gibt] kein höheres und einfacheres Gesetz für die Strategie als das: seine Kräfte zusammenhalten.“

1

Mittwoch, 31. Oktober 2018, 06:34

Chosun Tongil - OP "Missing Type"

Bericht des C/O folgt!

Muss zunächst zum HQ!

@TheWitch

Falls man mich ablösen sollte... bitte übernehmen!
-------------------------------------------------------------------------------------------------- Geboren zu fliegen, aber gezwungen zur Arbeit!

2

Mittwoch, 31. Oktober 2018, 19:52

Zur statistischen Auswertung suche ich ein Debrief-File und ein ACMI.

Gruß
Dro16
-------------------------------------------------------------------------------------------------- Geboren zu fliegen, aber gezwungen zur Arbeit!

3

Mittwoch, 31. Oktober 2018, 23:07

### Official Debrief - FALCON FLIGHT - TARCAP ###

Gentlemen, es war mir eine Ehre. :thumbup: Eine Hot Mission verdient ein wenig intensiveres Debrief - ich habe daher öfters Wert auf die Gesamtsituation gelegt, ein paar Übersichtsbilder erstellt, um die AIR OPERATIONS und deren Bewegungen hoffentlich verständlich aufzubereiten. Mein Fazit wird durchaus durchwachsen sein --> es gab Licht und Schatten.

Doch der Reihe nach. Der Falcon Flight war mit einer TARCAP Mission betraut. Dies stellt einen offensiven Charakter dar - aggressive Sicherung des Luftraums gefolgt von einer CAP, um diesen für eine Zeit zu halten. Dies wird noch im weiteren Geschehen Relevanz gewinnen - möchte aber gleich voran stellen: Bei derartigen Mission Types werden nur Fighter (bzw. taktische Ziele) angegriffen, keine Attacker oder Support! Der Aufgabe stellten sich: Stingray - Frosty - Keule - Slick, ein sehr gut eingespieltes A/A Team.

Der Start/ Takeoff verlief reibunglos, wir befanden uns am Ingress, als mich ein Leuchtfeuer aus meiner Konzentration riss - wurden wir von FLAK beschossen... JA, tatsächlich. Dies kam zugegeben unerwartet, hatte aber nur einen kleinen Formationsverlust zur Folge.



An dieser Stelle möchte ich kurz auf Formation eingehen. Es war unerlässlich, ständig maximale Situation Awareness zu besitzen, verkehrten doch viele gegnerische Flugzeuge, unsere sowie SAM Systeme, auf die man Rücksicht nehmen muss. Daher muss der Flight genau dort sein, wo man ihn erwartet. Dies war bei uns so gut es mit der Situation ging vorhanden. Good Job, Gentlemen! :thumbup:

Durch den FLAK Beschuss verlor Frosty die Formation - wir waren in Trail, ein In Place Turn löst die Situation. Das genau sind die Feinheiten, auf die ich persönlich sehr stolz bin - danke, dass dies mit diesen Team so gut geht. Diese Genauigkeiten ermöglichen taktisches Arbeiten!



Wenige Sekunden später sind wieder alle da, wo hingehören! 8) Der SEAD operiert naturgemäß lockerer. Durch den eigenen taktischen Kanal UHF7 war die Absprache gut und wir wussten immer bescheid. Der SEAD war zu diesem Zeitpunkt bereits im Engagement SA5.





Im Hinterland steckten SU27 die Fühler aus.




Ein sauberes A-Pole Manöver verhindert nicht den Beschuss, wiewohl ich persönlich (noch) nicht an dieser Stelle damit rechnete. Man lernt nie aus.



Man erkennt eine klare Angriffslinie, 1. Element am Abdrehen, 2. Element übernimmt die Beobachtung, kann notfalls einschreiten. SEAD ist S/E der Situation.



GRANDSLAM SU27. :thumbup: Zu diesem Zeitpunkt waren die SA-3 und die SA-4 noch aktiv. Wir bemerkten bereits Mig29 innerhalb der SA-4 aktiv. Zusätzlich sammelten sich im Norden ein Haufen Gegner, es waren auch darin Mig29 gemeldet. Wir konnten auch dorthin kaum wirken, eingesperrt zwischen SA-3 und SA-4. Es war keine Clearance gegeben, die Striker versammelten sich am HOLD POINT. Daher machten wir die SA-4 genauso zu einem Prio1 Ziel wie die SA-3. Diesem Job wurde der SEAD exzellent gerecht - > good JOB, Sirs. Das war echt prima! :thumbup: :thumbup: :thumbup:



Hier reiten alle Kräfte ein, SEAD beschiesst zeitgleich SA-3 und SA-4, während wir uns mit dem Herauspicken der Mig29 beschäftigen, eine starke Aufgabe bei den vielen Attacker. Diese waren, ich betone, No Factor für uns! Sie waren allerdings zahlreich unterwegs, mindestens 7 Stück hier!



Wir bekämpfen im 2. Element die Mig29, während der SEAD sich gleichmal um die zweite SA-3 kümmert. Das 1. Element bereit zum Übernehmen. Status: 2x SA-3 down, SA-4 bekämpft, aber STATUS UNKNOWN. Das machte es nicht leicher, aber gut kommuniziert. Wir wussten, was uns erwarten könnte. Dies ist immer besser!



Gutes Engagement Keule/ Slick mit Crossblock!



1. Element übernimmt (Beschriftung ist falsch) - SEAD zieht sich zurück - wieder eine klare Angriffslinie! Sehr gute Separation, der SA nicht nur förderlich, sondern unerlässlich. Dies ist operativ aber oft schwierig herzustellen, man darf nicht vergessen: Im Flug sehen wir das nicht von oben, sondern leben von räumlicher Vorstellungskraft!



Im Nachhinein war nach diesem Engagement ein wesentlicher Schritt erreicht: Lufthoheit war hergestellt! Das nahmen wir aber subjektiv nicht so wahr! Wir hatten noch Feindkräfte im S/E, der Status der SA-4 fraglich... wir gaben daher keines grünes Licht, beschlossen aber in die SA-4 einzufliegen, da unser HTS keine Strahlung meldete.



Der SEAD folgt in Operationsreichweite, um sofort für ein SLAPSHOT bereit zu stehen. Zudem hätte ja noch eine SA-10 aktiv gehen können... who knows. :D



Die SA-4 war gottseidank down! Wir nahmen die Mig29 in Angriff, mussten allerdings vom böseren Gegner, SU27 ausgehen! Wir gaben zu diesem Zeitpunkt dann GREEN LIGHT. Dies, weil die AIR SUPERIORITY nun auch uns klar war, die Situation war im Griff.



Man sieht hier sehr gut, dass man nicht auf den Gegner eingedreht sein muss, um ihn effektiv zu bekämpfen. In Wirklichkeit wird der Gegner aus dem Crank heraus angegriffen, das Cranking ergibt sich automatisch. Was zählt ist eine optimale Positionierung der AIM-120! :thumbup:



Auch hier wird man beschossen - so what... das Manöver war gut durchgeführt, es drohte keine Gefahr! Das 2. Element übernimmt.



...und nimmt sich des A-50 an. Dies ist zwar ein Supporter, allerdings in einer taktischen wichtigen Rolle. Der Abschuss war mehr als gerechtfertigt. :keeporder:



Die eigenen Kräfte rücken ein, der TARCAP will nun den CAP Teil ausführen, der SEAD sichert nun nach NW. Doch was kommt da? :patsch: Mitten unter unserem 2. Element steigen Mig29 auf, könnten auch Su27 sein... args :sarcastic: Da war wirklich die Ka*** am Dampfen...



Wir meldeten die Scrambler, das 2. Element ergriff die Flucht. Das 1. Element ging zum Angriff über.



Unser Ziel war nun, aus der schlechten Situation das Beste herauszuholen - wenn der Abstand nicht geht, galt es nun, den Gegner in Winkelprobleme zu bringen. Frosty und ich drehten in unterschiedliche Richtung hinaus, während das 2. Element in die dritte Richtung davonstob.



GRANDSLAM... das 1. Element war nun der Situation geschuldet recht separiert, aber endlich konnten wir den CAP final aufbauen. Der SEAD noch immer absichernd, während die Strike Force einmarschierte. Noch immer waren die Mig24/Su25 präsent, aber no factor.



Nun blieb es für den CAP recht ereignislos, wenngleich wir mit der Vielzahl an Kontakten einiges zu tun hatten, voll im Bilde zu bleiben... Wechsel des Schauplatzes zum SEAD: Dieser traf auf Mig23 - selbst inmitten der Attacker!



Der Angriff selbst bilderbuchhaft



Doch dann passiert es: Mitten im defensive Egress, wird die SU-25 aggressiv und beschiesst Sneekpeak mit R-60! Hit/ damaged, RTB...



Keine Sekunden später, R-60 auf Bluebird.



Sneakpeek glaubt, von der Mig23 getroffen zu sein, andere Meldungen gibt es nicht. Wenig später wird die Strike Force von den Attackern bekämpft. Ich meine felsenfest, dass die Bezeichnung im TacView falsch ist, und das schlicht einfache Heater waren. Auch die Mig24 kann R-60 tragen!



Niemand vermeldet irgendetwas. Die Absicherung ist derweil gegen Fighter weiter aufrecht. Der Sprit geht aber zur Neige.



Der SEAD wird nun von uns gebeten die wichtige Absicherung nach Süden bzw. S/E zu übernehmen, weil der CAP aufgrund der Spritsituation nach Hause fliegen muss. Am Weg werden uns Mig17 von den aufmerksamen Augen Ghostwalkers Ziri gemeldet! :thumbup: Very good job. Am Weg zerlegen wir noch Mig17, um StoneCat abzusichern.



Leider hat sich Devil1, ein 2-ship F-4 in den Dogfight begeben. Wir wussten darüber zwar bescheid, allerdings hat sich eine F-4 so knapp hinter eine Mig gesetzt, dass sie aus meiner Sicht nicht zu erkennen war...



tja, was folgt, ist klar: Wenn man nicht weiß, dass ein eigener im Dogfight ist, Slammer, Friendly Fire durch Col. K. Sorry... :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :arghs:



Das 2. Element nahm noch die restlichen Mig17 nahe WP8 auseinander, danach landeten wir alle am Divert Field.



_____________________TeilA

4

Mittwoch, 31. Oktober 2018, 23:10

______________Teil B

Taktisch hat der Flug sehr gut begonnen und war aus unserer Sicht bis zum Schluss sehr gut. Die Formation war da, die Absprache mit dem SEAD, die gemeinsamen Angriffe, es hat gepasst. Die Formationen wurden immer wieder gefunden, es konnte gut auf Situationen, auch unerwartete reagiert werden. Das Team hat klasse agiert, der SEAD war super in der Zusammenarbeit.
Das aus meiner Sicht wirklich negative war der BS, friendly fire. 8o :strafe:

Ein nach wie vor nicht perfekter Punkt ist der Funk: Sneekpeak, Hut ab, du hast den SEAD gut geführt. Manchmal war das mit extensiven Mitteilungen über U7 begleitet, was natürlich auch auf die Inflight Kommunikation Einfluss nimmt... hier haben wir uns dann im weiteren Verlauf gut zusammen gerauft. Doch dann kam wieder U6 --> alle zusammen. Der MC war über weite Strecken nicht responsiv, galt es doch auch den StoneCat anzumorsen. Ich weiß nicht, woran es scheiterte, aber die Abmeldung Sneekpeaks als auch unsere Spritproblematik kam recht spät an oberster Stelle an. In Summe aber bereits nochmal um einiges besser als früher! Halt noch nicht perfekt! :winki:

So nun kommen wir zu dem von Sparrow (zurecht) angesprochenen Punkt der Clearance und der "remaining attacker", die als solche von der nördlichen Sicherung SEAD auch gemeldet waren. Wie oben schon angesprochen, handelte es sich um eine TARCAP Mission, der SEAD war mit einer Absicherung betraut. Eine solche Mission bedingt eben nicht nur einen Fokus auf Fighter, sondern wirklich eine ausschließlich Konzentration auf diese.
Ich möchte uns/ die Fighter keineswegs aus der Verantwortung ziehen. Die Situation war knapp, beim SEAD selbst auch nicht gut, aber diese Grenze denke ich können wir klar einziehen.

Anders gesprochen: Wenn man will, dass die AREA komplett leer ist, so muss ein Sweep zuerst aufgezogen werden. Der räumt alles weg, hat aber naturgemäß keine CAP Möglichkeiten. Man ist eben keine eierlegende Wollmilchsau. Alles beschiessen und CAP aufbauen, um längere Zeit eine Fighter Bedrohung abzuhalten ist nicht vereinbar. Wir haben allesamt in der Situation keine Chance gehabt, selbst wenn ein entsprechender Befehl gekommen wäre, alle runterzuholen.


That being said, ist es dennoch ein Unterschied, ob man bewusst in eine solche Situation einfliegt oder hineinstolpert. Offensichtlich, zumindest an der Reaktion beim Debrief kam es bei mir so an, dass man sich der (sehr geringen) Bedrohung nicht bewusst war. Hier muss ich ehrlich sagen, dass die SA schlicht verloren wurde und dies in Kombination mit einem Kommunikationsbruch. Zuerst beim SEAD --> man rechnete schlicht nicht, dass eine SU-25 plötzlich mitmischt. Das ist leider so. In 99,9% der Fälle werden diese Gegner auch überhaupt nicht mitmischen. Sie dürften sich durch den Kampf SEAD vs. Mig 23, der ja in ihrem Nahbereich stattgefunden hat, gereizt gefühlt haben. Und dann auch bei der Strike Force, wo sehr viele beschossen wurden... Hier war bestimmt der Tunnelblick auch schon aktiv, man musste ja ein AG Ziel bekämpfen.

Was dies aber verstärkte war die Kommunikation: Ich meldete Scrambler. Sparrow drehte ab. Ich vermeldete: kein Thema, Situation im Griff. Ich meinte, im Sinne der Mission "natürlich" die Fighter, Sparrow meinte allerdings mehr...nämlich auch die Attacker, verließ sich aber auf die Aussage. Dies stellt einen klassischen Kommunikationsbruch dar: Gedacht ist nicht gesagt, gesagt nicht verstanden, verstanden nicht akzeptiert, usw... zudem wurde der Hinweis - eine Warnung war es nicht - der Attacker im Zielgebiet wenig Beachtung geschenkt, warum auch immer... vermutlich eben wegen des Missverständnisses.

Ich gebe zu, dies ist unzufrieden stellend und ich bin Eure Sichtweisen gespannt. Wenn man sich dieser ggf. entstehenden Situation bewusst ist, auch darauf hingewiesen wird und dann vielleicht mit 0,1% der Sinne auch in diese Richtung denkt, passiert so etwas meiner Einschätzung nach nicht. Hier kam einfach das Element of Surprise zu tragen, wenn das auch nicht befriedigend ist. Ich möchte dennoch reklamieren, dass sich Striker gegen derartige Gegner nicht offensiv, aber defensiv zur Wehr setzen können müssen (es wurde ja auch unlängst in diese Richtung trainiert..., zB ein OCA kann auch plötzlich mit aufsteigenden Fighters konfrontiert werden, nicht mehr so harmlos...). Wie wir uns künftig in diese Richtung aufstellen, mag Gegenstand anderer Diskussionen sein. Ich betone nochmals: Mir geht es um einen Weg, mit solchen Situationen künftig gut umzugehen, nicht, den Ball im Kreis herumzuschieben.


In Summe möchte mich bei allen bedanken. Es war wieder einmal ein tolles Erlebnis und trotz mancher Ereignisse bin ich der Überzeugung, dass wir derartige COMAOs bereits gut bis sehr gut im Verband umsetzen. Danke Dro für die Planung und Aufsetzung dieser Mission! Sie war fordernd und spannend!


Bleiben wir dran!
stingray

PS: ACMI ist im ACMI Kanal/ TS!

5

Donnerstag, 1. November 2018, 17:31

Debriefing von Panther 1 3!

Da unser Laed Cupra gleich zu Beginn verletzungsbedingt ausfiel, hat Hunter als unsere 1 2 übernommen. Start und Anflug ohne Probleme. Holding, weil die Freigabe noch nicht erfolgte an WP4. Nach der Freigabe durch Falcon 1 1(Stingray) Anflug auf die uns zugewiesenen Ziele. Mit CCIP lösten sich bei mir keine Bomben deshalb neuerlicher Anflug mit CCRP und da lösten sich die Bomben und haben die Ziele zerstört. Durch den Ausfall von Cupra hatte Hunter nicht die richtigen Bomben für das Primärziel dabei hat es dennoch probiert und auch zerstört jedoch auch das normale Kraftwerk beschädigt.

Das Kernkraftwerk ist jedoch intakt, es kam zu keiner Kernschmelze und es ist keine Radioaktivität ausgetreten. :thumbup:

Es kam über Funk das RTB, da wir aber noch genügend Sprit hatten kam vom Missionscommander der Befehl Stonecat1 abzusichern. Wegen Spritprobleme unserer Heldenhaft agierender Striker (siehe tollen Bericht von Stingray) kam der Befehl auf TAETAN zu landen. Leider ging dabei eine Herkules zu Bruch sonnst wäre die Misson wirklich zu fast 100% erfüllt worden.

War ein toller Flugabend, mit Hunter ein toller Lead. Danke an DRO16 für die Mühe der Paperlage und es auch spannend für uns alle zu machen.

lg.opasi :)
»Opasi« hat folgendes Bild angehängt:
  • 2018-10-30_221952.jpg

6

Freitag, 2. November 2018, 11:00

Debriefing Stonecat1

Stonecat wurde mit der Aufgabe betraut, mittels zweier C130 etwa 150 gefährdete Personen aus gegnerischem Gebiet zu evakuieren.
Planmäßig flogen wir auf 10.000ft bis in Grenznähe, „schlichen“ von dort durch den Nebel auf 300ft in Küstennähe bis außerhalb der SAM- und Attackerbedrohung, wobei wir das Geschehen über UHF 6 verfolgten und warteten hier bis zur Freigabe durch den MC. Diese erfolgte nach bereits nach einer Warterunde, sodass wir im Tiefflug weiter in Richtung T´aech`on flogen.
Nach anfänglichen Problemen, aufgrund schlechten Funkempfangs, Misty1 für einen Situationreport zu erreichen, konnte die Funkverbindung gerade noch rechtzeitig hergestellt und ein positiver Lagebericht empfangen werden, sodass wir ohne Umschweife auf dem leicht beschädigtem Flugfeld T´aech´on landen und die Passagiere aufnehmen konnten. Nach einem kurzen Informationsaustausch, konnten wir zügig wieder in die Luft steigen, um hier bis zum Feet Wet im Tiefflug das Gebiet zu verlassen, währenddessen uns eine mögliche Bedrohung durch 2 Mig17 gemeldet wurde. Diese Bedrohung konnte durch verbleibende Geleitschutzkräfte zeitnah ausgeschaltet werden. Der weitere Rückflug verlief Ereignislos bis zur Landung auf Taetan. Hier kam es zu einem erschreckenden Unglück der C130 des Leads beim Aufsetzen auf der Landebahn, wobei die Maschine in Flammen aufging. Ursache hierfür war vermutlich ein technischer Defekt im Kopf des Piloten.
Stonecat12 konnte glücklicherweise die zweite Maschine noch sicher Landen.
Major Numsi hat sich während des gesamten Fluges durch Umsichtigkeit und starke Nerven ausgezeichnet und stand seinem Lead stets unterstützend zur Seite. Danke hierfür!

Danke auch an alle Kräfte, die uns während dieser Evakuierungsmission unterstützt haben. Wir fühlten uns sehr sicher „in euren Händen“.
Sollte der Lead die nächsten Tage auf der Intensivstation überstehen, stehen die Chancen gut, dass er bald wieder ins Cockpit steigen kann, falls man ihm irgendwann mal wieder etwas mehr als einen Papierflieger anvertraut.

Over & Out

Stonecat11

7

Dienstag, 6. November 2018, 14:50

Debriefing Cowboy1
Three-Ship: Sneakpeek, Bluebird, Toschi.
Loadout: 2x Heater, 2x Slammer, 2x HARM, TGP, HAD, ECM

Erstmal: Respekt an Dro - eine ausgewogene und trotzdem spannende TE. Du hast das wirklich gut drauf und kennst deine Pappenheimer.
Außerdem - danke auch an Stingray, der sich so viel Zeit für ein ausgiebiges Debriefing genommen hat.

Es steht ja fast schon wieder der nächste Flugtag an - trotzdem möchte ich mich natürlich noch äußern. Wenn auch nur recht kurz.

Zunächst gebe ich hier gleich zu, dass ich die Startbahn verwechselt habe. Ein Zeichen der Aufregung - ich bin in letzter Zeit nicht regelmäßig geflogen und selten als Lead. Trotzdem habe ich mich auf die Aufgabe gefreut.
Ein gekonntes Wendemanöver hat die Situation gerettet :hmmz: .

Briefing
Das Briefing lief gut - wir haben uns auf gemeinsame Orientierungspunkte geeinigt und die Threat Circles und Steerpoints zusammen erstellt. So hatten wir ein gemeinsames Lagebild von Boden- und Luftbedrohungen. Stingray hat sich vorab mit uns ausgetauscht, sodass auch wir ein gemeinsames Bild entwickeln konnten. Primärziel war die SA-3 West die direkt am Ziel-Flugplatz lag. Diese musste ausgeschaltet werden - ansonsten wäre die Landung von Stonecat nicht möglich.
Wir haben uns Zeit gelassen, aber nicht zuviel davon.
Dadurch, dass Toschi und Bluebird normalerweise eher bei den Attackern unterwegs sind, haben wir uns auch ein bisschen Zeit für taktische Bestimmungen genommen - moderate Flughöhe und lose Formation zur Deckung des vorausfliegenden Leads / Elements wurden besprochen. Das war klasse.

Ground
Beim Ramp-Start hat es ganz schön gedauert bis alle drei Piloten auf der vereinbarten UHF-Frequenz waren und wir dann auf UFC wechseln können. Das sollte uns aber nicht aus der Ruhe bringen - dennoch ist es schwierig, weil durch die Wartezeit hintenraus Hektik entsteht.
Wir hatten zur jeder Zeit die TOT im Auge und konnten mit geringer aber dennoch mit Verspätung starten. Dank der unkomplizierten Abflugroutine konnten wir diese wieder aufholen. Leider auch in Verbindung mit hoher Geschwindigkeit. Das hat ordentlich Sprit gekostet. Das wiederum wurde später problematisch als es zur Landung ging.

Ingress
Der Flug blieb nach dem Start weitestgehend zusammen. Vor allem Cowboy 13 war stets dabei - auch wenn ich oft in Geschwindigkeit und Richtung variiert habe ohne das anzusagen. Danke für die Geduld!
Beim Einflug haben Toschi und ich festgestellt, dass sich der ECM-Pod nicht aktivieren ließ. Wir haben erst beim Egress festgestellt, dass wir beide den Schalter nicht umgelegt hatten - bis dahin war zu viel zu tun... gefährlich!
Die Aufgaben waren gut verteilt und wurden auch so wahrgenommen - ein Teil des Flugs behielt stets die HAD-Page im Auge, da eine SA-10 angesagt war und wir nicht von ihr überrascht werden wollten.
Dann haben wir Fighter entdeckt, diese gemeldet und erstmal eine Schleife geflogen um die Situation besser abschätzen zu können. Nichts schlimmer als wenn alles gleich zu Beginn eskaliert. Das hat sich als gut herausgestellt. Wir konnten mit einem relativ klaren Lagebild am Rande des vermuteten SA-10-Kreises einfliegen und uns langsam vorantasten.
Ich habe zunächst die SA-5 bekämpft.
Von den starken Luftbedrohungen (SU-27) haben wir uns ferngehalten. Dies zum Einen, weil wir bis dahin noch HARMs unter den Flügeln hatten und viel zu schwer für einen Luftkampf waren, zum Anderen weil wir ansonsten dem Escort das gesamte Engagement vermasselt hätten.
Die Kommunikation mit dem Escort war auch gut genug um dessen Ziele zu kennen und danach zu handeln.
Zum Zeitpunkt als der Escort die SU-27 angegriffen hat, waren wir allerdings recht nahe beeinander und ich hätte uns etwas weiter westlich gewünscht. Nichtsdestotrotz mussten wir sicherstellen, dass die SA-10 nicht am Start war und uns auch um die SA-4 kümmern.

Kurz darauf konnte Toschi SA-3 West und Ost (Primärziel) bekämpfen und ich wie vom Escort gefordert die verbleibende SA-4. Die Debriefing-Screenshots reiche ich heute Abend nach.

Danach war klar - es gab keine SA-10 und die aufgeklärten Bodenbedrohungen waren liquidiert (bis auf die SA-2).

Bluebird hat sich anschließend um die SA-2 gekümmert - Toschi und ich haben die anfliegenden Mig-23 abgeschossen.
Vorher allerdings haben wir die gegnerischen Attacker gemeldet - "Hold Fire" war die Antwort - erstmal spricht nichts dagegen und wir haben uns auch an den Befehl gehalten. Wir waren zu dem Zeitpunkt allerdings sehr nah an den SU-24 und SU-25.

Ich fand die Entscheidung erstmal korrekt, da unsere Hauptaufgabe zu diesem Zeitpunkt die Bekämpfung der Mig-23 war. Hätten wir uns noch um die Attacker gekümmert, wäre dies nur mit der Gun möglich gewesen. Allerdings hätte sich dann auch jemand anders darum kümmern müssen - irgendwie muss eine solche Bedrohung (dies sind Attacker dann letztlich auch für die eigenen Kräfte am Boden) dann doch gekontert werden.

Zurück jedoch zum Engagement mit den Mig-23 - als Toschi und ich defensive - ich auch zu früh - gegangen sind, war Bluebird am Drücker und sollte den Rest der Mig-23 aufräumen... ab diesem Zeitpunkt war die Lage allerdings unübersichtlich und vermutlich recht knapp. Das ACMI habe ich leider noch nicht analysiert.
Dann wurde ich getroffen - von einer Heater ("Call: Apex Inbound!"). Stingray hat es schon erwähnt - es war eine SU-25 die wir zu dem Zeitpunkt schon woanders vermutet hatten - ich dachte zu dem Zeitpunkt es wäre eine verbleibende Mig-23.
Ich habe mich also auf den Rückweg gemacht und Toschi und Bluebird haben weiter die Gegend gesichert.
Hier kam es wohl gehäuft zu AWACS Calls - das machen wir in Zukunft besser - allerdings wurde auch berichtet, dass es recht schwierig war auf dem Uniform-Kanal zu Ghostwalker durchzudringen. Das kann ich entsprechend bestätigen - der Funk war kurz vor Verlassen der Area meiner Erinnerung nach zu voll.
Ich bin dann auf Kimpo gelandet. Das Wetter war OK. Das Fahrwerk kam nicht mit einem festen "WHUMP" runter wie sonst - vielleicht ist es deswegen bei der Landung abgebrochen - diese war ansonsten recht sacht. Immerhin waren alle am Leben und die Mission erfolgreich.

Fazit

Pro:
  • Mission erfolgreich
  • Briefing war gut und jeder wusste was zu tun war
  • Dies wurde auch gut umgesetzt - entlang der gesetzten Linien
  • Der Flug blieb gut zusammen
  • Gute Kommunikation mit Escort
  • Alle Bedrohungen wurden zeitnah ausgeschaltet
  • Funkdisziplin ging in Ordnung
  • Hat Spaß gemacht

Con:
  • Beschädigtes Flugzeug
  • Verspätet auf UFC gegangen
  • Verspäteter Start
  • Vergessen den ECM-Schalter auf ON zu stellen


Danke an meine lieben Mitflieger im Cowboy-Flight und besonders noch an Dro, Ziri und Sparrow, die jeweils als Planer, MC, AWACS, Ground und Tower tätig waren!
Außerdem dicken Dank an den Falcon-Flight, der die Situation in der Luft gut im Griff hatte und mit dem wir gut kommuniziert haben.

Viele Grüße & bis heute Abend,
Sneakpeek