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Clausewitz für unterwegs

„Die Strategie bestimmt den Punkt, auf welchem, die Zeit, in welcher und die Streitkräfte, mit welchen gefochten werden soll; sie hat also durch diese dreifache Bestimmung einen sehr wesentlichen Einfluss auf den Ausgang des Gefechts.“

Dieser Satz Clausewitz' aus den 1830er Jahren hat die Entwicklung der Waffentechnik bis heute überlebt und zeigt sich auf Ebene unserer Simulation beispielsweise hervorragend in der Einsatzplanung eines Package:
In Planung und Koordination der Aufgaben der einzelnen Flights im Package liegt die Grundlage, ob es erfolgreich wirken kann, sein Einsatz abgebrochen werden muss oder ob es, im schlimmsten Fall, aufgerieben wird.

Dass es dabei nicht darum geht, möglichst ausgefeilte Schlachtpläne zu entwerfen und komplizierte Manöver auszuführen, ist später aufbauend auf Clausewitz' Grundaussage in zahlreichen Studien als „Ökonomieprinzip“ erkannt und dargelegt worden. Basierend unter anderem auf den Tücken der FRIKTION, die wir bereits kennengelernt haben, kommt beispielsweise Einstein zu seiner Feststellung „Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher.“

Einfachheit beginnt für Clausewitz mit der Überlegenheit der Zahl und der Konzentration der Kräfte im Raum. „Die beste Strategie ist: immer recht stark zu sein, zuerst überhaupt und demnächst auf dem entscheidenden Punkt. [Es gibt] kein höheres und einfacheres Gesetz für die Strategie als das: seine Kräfte zusammenhalten.“

1

Dienstag, 2. April 2019, 22:05

1. Trainingseinheit vor der Mission "ACHILLES HEEL"

Schwerpunkte:

Siehe Ausgangslage (Beitrag1)

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Kurzes Debrief vom Python Flight... bis auf den Internetabsturz wars nen guter Einsatz :) Der Python 1-2 wird ja sein Debrief noch selber machen aber auch die SA-3 Stellung ist Geschichte :thumbup: Und auch der Abflug von Osan war mal interessant und was Anderes :)

Gleiches mit der SCUD-Einheit, auch davon ist nichts mehr übrig... komplett weg radiert. Dabei ist mir aber ein übler Patzer passiert der mich dann leider den Kill der JangWei gekostet hat. Ich hab nach dem Wechsel der Waffen nicht nachgesehen ob ich die GBU-39 oder AGM-65 als Waffe hatte und hab dann das SCUD-Bataillon mit der Maverick angegriffen welche aber zu dem Zeitpunkt noch nicht scharf war.. also eine Waffe für nix verfeuert und damit nicht mehr genug Feuerkraft übrig gehabt.
Dafür hat das Handling mit der dann 1A funktioniert, aufgeschaltet, abgefeuert und Treffer :thumbsup: Von daher bin ich abgesehen von dem AGM-Fehlschuss zufrieden. Bin dann noch ne Weile gekreist um meinem Wingmen Support zu liefern bis bei mir Connection Lost kam und es dass dann für mich war :(


Aber sonst, guter Einsatz, gute Zielverteilung, passt :)

3

Mittwoch, 3. April 2019, 15:41

Das war mal ein erfolgreicher Flugabend.

Hallo erst einmal.
Der Start von Osan lief ohne Probleme ab. Am WP-3 machte ich die Waffen
scharf und startete den Angrif auf das SA-3 Batt., zuerst schaltete ich das Low Blow aus,
dann nahm ich die SA-3 ins Visier, nun noch das Flat Face und eine ZPU-2. Nachdem ich alle
GBU's ins Ziel gebracht habe, traf ich mich mit meinem Lead Cupra am WP-5, wo er das Scud
Batt. ausgeschaltet hatte. Nun folgte der Angriff auf die Osa bzw. Jangwei, Cupra fand die
Schiffe recht schnell und traf eins der Boote (welches ???). Ich machte 3 Anflüge, wurde immer
beschossen. Nachdem 3. Anflug beschloss ich zurück zur Base Kimpo zu fliegen, Cupra war
inszwischen ausgestiegen, da er Probleme hatte. Da ich nach mehrmaligen anrufen des Towers
keine Antwort erhielt, beschloss ich in Seol zu landen, um die nachfolgenden Einheiten nicht
in Bedrängnis zu bringen. So kann es weiter gehen.

4

Donnerstag, 4. April 2019, 17:29

Afr Cowboy 12

Liebe Freunde,

weil seit meinem letzten Einsatz als Luftkämpfer schon ein paar Tage vergangen sind, war ich schon etwas nervös, als ich mich am Dienstagabend an der Seite von Keule und Stingray wiederfand. Zum Glück habe ich das FWS-Handbuch als Hardcopy in Griffweite und konnte so zumindest noch mal einen kurzen Blick auf die Basics in Sachen Turns sowie A- und M-Pole-Manöver werfen.

Während des Briefings wich dann die Anspannung schnell der Vorfreude. Besonders gespannt war ich auf die Mirages als Endgegner.

Der Reihe nach.
Der Start in Osan verlief reibungslos. Der Platz gefällt mir sehr gut. Wenn es nach mir ginge, könnten wir hier gern öfters starten und landen. Gleiches gilt im Übrigen auch für das gute alte Kimpo.

Ein paar mal ums Eck, und wir fanden uns knapp nördlich der Demarkrationslinie wieder, wo wir unseren TARCAP einnahmen. Keule und ich bildeten in einer line-abreast Formation mit 1,2 nm Spacing die Speerspitze. Stingray flog als backup hinter uns her. Das erste engagement lies etwas auf sich warten, so dass wir uns mit einigen turns warmfliegen konnten. Schönerweise haben sie recht gut geklappt. Ein Blick ins ACMI und auf die Telemetriekurven zeigt, dass ich noch dazu neige, am Anfang des Turns die Gs zu überziehen, dann aber den turn doch recht sauber durchhalte. Die Abstände und Geschwindigkeiten stimmten jedenfalls nach jedem turn recht gut.

Im ersten Angrif bekämpften wir im A-Pole-Manöver zwei MiG29 As, die im Grunde wenig Chancen hatten. Einzig unsauber war die Formation von Keule und mir, weil ich im check-turn zum Gegener die Innenbahn hatte, war ich an dessen Ende bis zum Schuss ein Stück vor meinem Lead. Das Abschneiden des gegnerischen Radarlocks im notch gelang uns beiden sehr gut. Die R27, die auf dem Weg zu uns waren, konnten uns nicht treffen.

Der zweite Angriff war auf SU35 zu erwarten. Dieses engagement fand nicht statt, weil ein anderer Flight auf Abwegen wandelte...

Am Ende dann das highlight, der Kampf gegen zwei Mirages. Hier waren Keule und ich in sehr guter Formation. Auch hatten wir es geschafft, einen deutlichen Höhenvorteil zum Gegner aufzubauen. Nach dem Abschuss unserer Slammer (von mir waren es zur Sicherheit zwei) flogen wir ein recht sauberes M-Pole-Manöver. Einziges Manko auf meiner Seite war, dass ich bereits beim defensivdrehen schon die Nase hätte herunternehmen müssen. So war ich vor allem anfangs recht langsam auf der Flucht.

Nach diesem engagment machten wir uns auf den Weg nach Kimpo. Stingray war leider nicht mehr bei uns, weil er Probleme mit seinem PC hatte. Der Anflug auf Kimpo war okay, Keule flog einen Bogen mit 14 nm Radius aufs final. Dennoch gab es keine Probleme, weil wir kurz vor dem letzten turn wieder in trail-formation gekommen sind.

Insgesamt ein schöner Flugabend, auch wenn wir die SU35 verpasst haben und Stingray nicht mit uns landen konnte.
Danke an meinen Lead Keule für die klaren Ansagen und präzisen Geschwindigkeiten.

Herzliche Grüße

Caesar
Low lie the Fields of Athenry
Where once we watched the small free birds fly
Our love was on the wing, we had dreams and songs to sing
It's so lonely 'round the Fields of Athenry


-Eine Smith&Wesson übertrumpft vier Asse-

5

Freitag, 12. April 2019, 12:20

Vorbereitung "OP Achilles Heel"

AFR COWBOY 12 - 09.04.2019

In Abwesenheit des C/O starteten wir am Dienstag den zweiten Teil unserer Vorbereitung auf die nächste Hot Mission.
Paladin hat die TE der Vorwoche neu aufgesetzt und dabei die Einsatzräume der Kräfte voneinander getrennt. Vielen Dank für die Vorbereitung und Übernahme des Briefings.

Für den Cowboy-Flight ging es im 4-ship in Richtung Demarkrationslinie, wo wir nördlich eine 25-minütige CAP etablieren sollten. An Gegnern erwarteten wir SU-27, Mirage 2000 und Aggressor F-16s. Gerade beim diesmaligen Endgegner war ich auf das Ergebnis des Vergleichs Slammer vs. Slammer gespannt. Leider kam es nicht dazu.

Das erste Engagement gegen ein 2-ship SU-27 verlief recht unspektakulär. Lediglich im Defeinsiv-Manöver verlor ich etwas die Fühlung auf meinen Lead Keule. Das zweiten Element Stingray und BadCrow sicherte unseren Angriff von hinten, musste jedoch nicht eingreifen.

Als nächstes meldete uns Ziri zwei Mirages aus Richtung Nordosten auf unsere Position zufliegen. Erneut waren Keule und ich in der Angreifer-Rolle. Bedingt durch die ungünstige Symetrie - die Mirages flogen in weitem Abstand auf Kurs Süd, wir näherten uns aus dem Südwesten an die beiden an, konnte ich den Lead zwar bekämpfen, jedoch war dieser auch in der Lage, zwei seiner Missiles, Mica EM, auf Keule und mich abzufeuern. Keule befand sich dabei näher an diesem Gegner und konnte dem Beschuss nicht ausweichen. Es gelang ihm immerhin, die zweite Mirage abzuschießen, bevor er aussteigen musste.
Die führende Mirage, von meiner Slammer lediglich beschädigt, versuchte in geringer Höhe auf einem nahe gelegenen Platz notzulanden, wurde allerdings von Stingray daran gehindert.

Weil die zu erwartenden F-16 Aggressoren nicht mehr auftauchten und unsere time on station vorüber war, flogen wir zurück nach Kunsan, wo wir -leider nur zu dritt- sicher landen konnten.

Vielen Dank an alle Übungsteilnehmer und an Ziri, vor allem für die gelungene departure.

Herzliche Grüße

Caesar
Low lie the Fields of Athenry
Where once we watched the small free birds fly
Our love was on the wing, we had dreams and songs to sing
It's so lonely 'round the Fields of Athenry


-Eine Smith&Wesson übertrumpft vier Asse-

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