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CLAUSEWITZ FÜR UNTERWEGS

„Die Strategie bestimmt den Punkt, auf welchem, die Zeit, in welcher und die Streitkräfte, mit welchen gefochten werden soll; sie hat also durch diese dreifache Bestimmung einen sehr wesentlichen Einfluss auf den Ausgang des Gefechts.“

Dieser Satz Clausewitz' aus den 1830er Jahren hat die Entwicklung der Waffentechnik bis heute überlebt und zeigt sich auf Ebene unserer Simulation beispielsweise hervorragend in der Einsatzplanung eines Package:
In Planung und Koordination der Aufgaben der einzelnen Flights im Package liegt die Grundlage, ob es erfolgreich wirken kann, sein Einsatz abgebrochen werden muss oder ob es, im schlimmsten Fall, aufgerieben wird.

Dass es dabei nicht darum geht, möglichst ausgefeilte Schlachtpläne zu entwerfen und komplizierte Manöver auszuführen, ist später aufbauend auf Clausewitz' Grundaussage in zahlreichen Studien als „Ökonomieprinzip“ erkannt und dargelegt worden. Basierend unter anderem auf den Tücken der FRIKTION, die wir bereits kennengelernt haben, kommt beispielsweise Einstein zu seiner Feststellung „Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher.“

Einfachheit beginnt für Clausewitz mit der Überlegenheit der Zahl und der Konzentration der Kräfte im Raum. „Die beste Strategie ist: immer recht stark zu sein, zuerst überhaupt und demnächst auf dem entscheidenden Punkt. [Es gibt] kein höheres und einfacheres Gesetz für die Strategie als das: seine Kräfte zusammenhalten.“

1

Freitag, 6. Oktober 2017, 13:55

OP "Doomsday Clock"

Bericht folgt!
-------------------------------------------------------------------------------------------------- Geboren zu fliegen, aber gezwungen zur Arbeit!

2

Freitag, 6. Oktober 2017, 19:33

Eine Brücke zu viel....

3

Freitag, 6. Oktober 2017, 20:33

Debrief Eagle1 - SEAD

Wir waren am gestrigen Abend als SEAD eingeplant, jedoch leider nur mit 3 Humans und einer KI als Backup, was uns die Planung etwas erschwerte. Ursprünglicher Auftrag war es, SA-8 / SA-13 Stellungen im Zielgebiet zu bekämpfen. Der Auftrag wurde jedoch im Briefing erweitert, das Keule uns bat, einige SAMs wegzunehmen, damit er mehr Handlungsraum hat. Somit planten wir etwas um und unser erstes Element, mit mir und Hunter, kümmerte sich um die SAMs außerhalb des Zielgebiets und Sneakpeek rutschte auf die 3 und kümmerte sich mit der KI um die SA-8 / SA-13.

Nachdem ich ja einige Zeit gegroundet war, war es ein tolles Gefühl wieder von Ziri und Sparrow auf Casale in Empfang genommen zu werden. Aufgrund des schlechten Wetters war TROTA-Departure angesagt. Da wir während des Ramp etwas spät dran waren, gingen wir mit leichter Verspätung in die Luft. Ich holte, nachdem wir in sicherer Entfernung waren, die Freigabe beim Controller ein, die Departure Route zu verlassen, um den Auftrag sicher ausführen zu können. Das wurde auch genehmigt und wir konnten, wie gebriefed, vor dem TARCAP bzw. mit diesem zusammen ins Zielgebiet einfliegen.
Hunter und ich machten uns sofort an die Bekämpfung der SAMs, während Sneakpeek noch auf die Öffnung des Zeitfensters wartete. Ich schoss drei GBU-39 auf zwei SA-3 und eine SA-5, die auch alle trafen. Hunter schoss eine AGM-88 auf die SA-10 im Norden.
Während der TARCAP wieder einmal den gegnerischen Luftraum souverän im Auge behielt und dominierte, wollten Hunter und ich uns vergewissern, dass die SA-10 auch down ist. Wir fliegen hier in einer Entfernung von ca. 15 NM zueinander, als Hunter mitteilte, dass die SA-10 anscheinend down sei, es kam jedenfalls keine Aufschaltung mehr. Hutner konnte hier noch eine SA-4 erfolgreich bekämpfen. Jedoch hatten sich ein paar MiG-29A und MiG-23 an ihn herangeschlichen. Den 29ern konnte er den Garaus machen, die 23er zwangen ihn jedoch in den Dogfight, was mich dann schon ins Schwitzen brachte, wollten wir uns doch eigentlich um die SAMs kümmern und nicht um die MiGs.
Die Situation war etwas undurchsichtig, konnte Hunter hier dann doch eine 23er abschießen. Ich gab derweil richtig Gas, um auf ihn aufzuschließen und konnte dann auch die zweite 23er vom Himmel holen.
Keule und HT wusste ich zu dieser Zeit in meinem Rücken, jederzeit bereit einzugreifen. Danke Keule. Auch wenn es für dich vielleicht etwas chaotisch rüber kam, war es meine Intention, meinem Wingman zu helfen und ich wusste, dass ihr da seid. Ich finde, die Absprache hat hier funktioniert, auch wenn es eigentlich nicht zu einer solchen Situation kommen sollte.
Hunter und ich zogen uns dann jedenfalls zurück.

Sneakpeek hatte mit der KI zwischenzeitlich im Zielgebiet ganz schön aufgeräumt und den SHORADs schwer zugesetzt, sodass unsere Striker nur eine geringe Bedrohung vom Boden zu erwarten hatten.

Ich gab dann den Befehl "Rückzug zu WP 7". Auf dem Weg dorthin meldete Dro mehrere Feindkontakte in seinem Rücken. Auf unserer Flugbahn, genau zwischen ihm und uns, hatte sich ein 4-Ship SU-25 breit gemacht, auf dem Weg in Richtung unserer Homebase. Ich gab meinem Flight hier die Feuerfreigabe, da die Maschinen auf unserem Flugweg und nach meiner Einschätzung im Rücken verbündeter Flights waren.
Wir konnten alle 4 Maschinen abschießen, als Dro nochmals gegnerische Maschinen auf seiner 6 Uhr meldete. Kurz darauf wurde auch der Ausstieg von Slick gemeldet, der von feindlichen MiG-21 abgeschossen wurde.
Mein zweites Element war näher an Dro dran, Hunter und ich waren Winchester. Aufgrund der akuten Gefahrenlage für Dro gab ich meinem zweitem Element die Freigabe, Dro zu unterstützen. Laut meinem HSD war der TARCAP noch deutlich hinter uns und alle anderen Flights weiter entfernt. Hunter und ich gingen RTB.

Es kam dann hier zu einer kritischen Situation, da Dro lange darauf warten musste, dass ihm die MiG vom Hintern geschossen wird. Sneakpeek musste richtig Gas geben, um sich in Schussposition zu bringen, schlussendlich konnte er die MiG jedoch erfolgreich bekämpfen. Er musste anschließend jedoch nachtanken und landete dann auf Tirana, damit es nicht zu spät für alle wird.
Letztendlich glücklich verlaufen. Keule, hier wäre etwas mehr Kommunikation zwischen uns ggf. notwendig gewesen. Ich habe jedoch lediglich melden können, dass mein zweites Element im Engagement war. Für alles Weitere hat mir der Überblick über die Situation gefehlt, sorry.

Hunter und ich wurden dann sicher von Ziri runter gebracht und stellten unsere Maschinen vor dem Hangar ab.

Mir hat es wieder sehr viel Spaß gemacht und es war ein toller Abend. Danke an alle Teilnehmer und besonders Dro für die Erstellung der TE.
_____________________________________
Per aspera ad astra.


4

Samstag, 7. Oktober 2017, 15:22

Der C/O gibt den Post-Flight Report zur Operation "Doomsday Clock" heraus!

Es kann festgestellt werden, der Auftrag wurde erfüllt!

Good Job Gentlemen! :thumbup:

Es werden aber auch Defizite aufgezeigt, welche es gilt möglichst schnell in den Griff zu bekommen! Ziel: "Die 100% zu erreichen! Es ist noch Luft nach oben!"

"There is still a lot of potential"! :winki:

Gruß
Dro16
»Dro16« hat folgende Datei angehängt:
-------------------------------------------------------------------------------------------------- Geboren zu fliegen, aber gezwungen zur Arbeit!

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